Knigge & Klartext #17: Kindische Freude, Reinhold Messner, Hape Kerkeling und Walkman

Shownotes

Welche kindische Freude sollte man niemals gegen Erwachsensein eintauschen - und wann ist Umkehren die größere Leistung?

Markus Coenen und Carsten Banse sprechen über kindische Freuden und Sätze aus der Herkunftsfamilie, die zu Glaubenssätzen werden. Auf dem leeren Stuhl sitzen Reinhold Messner und Hape Kerkeling. Im Fluxkompensator geht es um den ersten Walkman und die Freiheit eines Tages am Baggersee.

In dieser Folge:

  • welche kindischen Freuden das Erwachsensein überleben sollten
  • welcher Satz aus der Herkunftsfamilie zum Glaubenssatz werden kann
  • was Reinhold Messner über Umkehren und Aufgeben sagen könnte
  • welche Rolle das Ego für Hape Kerkeling spielt
  • warum Walkman und Baggersee für eine besondere Form von Freiheit stehen

Kapitel:

00:00 Einstieg 00:22 Kindische Freuden und Erwachsensein 01:24 Sätze aus der Herkunftsfamilie 02:14 Der leere Stuhl: Reinhold Messner 03:37 Der leere Stuhl: Hape Kerkeling 05:17 Der Fluxkompensator: Der erste Walkman 06:30 Der Fluxkompensator: Ein Tag am Baggersee 07:28 Abschluss

Die eiserne Regel bei Knigge & Klartext: eine Frage, eine Antwort, keine Diskussion. In jeder Folge treffen die ehrliche Frage, der leere Stuhl und der Fluxkompensator aufeinander.

Markus Coenen: https://markus-coenen.de/

Carsten Banse: https://troubleshooting-company.com/

Mit anderen Worten ist ein Podcast über Worte, Menschen und das Leben. Markus Coenen spricht mit Marion Haupt, Carsten Banse und Torsten Nassall. Je nach Reihe gelten andere Spielregeln. Die Haltung bleibt: neugierig fragen, genau zuhören und Gedanken auch einmal stehen lassen.

Drei Reihen, ein gemeinsamer Podcast. Dialoge über Gedanken und Erkenntnisse. Und alles das, was dazwischen liegt.

Transkript anzeigen

00:00:01: Knigge, Klartext, Banse, Können.

00:00:05: Ein neuer Episode.

00:00:06: Schön das ... Sie da sind Herr Banse?

00:00:08: Schön dass ihr da seid!

00:00:11: Wir starten wie immer mit einer ehrlichen Frage und auch heute haben wir wieder drei Segmente in unserer kleinen Show.

00:00:19: Und wir starten mit der Frage Herr Banze Welche kindische Freude würden sie niemals gegen echtes Erwachsensein eintauschen?

00:00:30: Welche ihrer kindlichen Freunde ums zu krempferisieren.

00:00:34: Kindlichen Freuden, ja?

00:00:36: Oder Freude wenn es ein Singular ist, der dem Kopf ist.

00:00:39: Nur freudem

00:00:40: kindliche Freuden gegen Erwachsen sein.

00:00:44: in Bechen rum planchen Flos bauten Bauen auf Überschwemmungsgebieten In tiefer Seeligkeit mit einem Ferngesteuerten, Eiratfahrzeug über sandige Pisten fahren und ja irgendwie einem Feld sitzen und da einfach drauf

00:01:11: gucken.

00:01:13: Und so Zeitfallgammeln.

00:01:18: Das hat mich interessiert.

00:01:20: Vielen Dank!

00:01:21: Sehr gerne.

00:01:24: Ich habe Herr Köhnen die Frage mitgebracht welcher Satz aus ihrer Herkunftsfamilie könnte einst Betonung auf einst?

00:01:31: zu einem ihrer Raumsätze geworden sein.

00:01:37: Also das muss nicht mehr aktiv sein, aber gab's mal so einen?

00:01:43: Ja und ich bin sogar im Plural, ich überleg

00:01:46: mir gerade...

00:01:56: So was machen wir nicht!

00:02:03: Okay reicht schon, danke sehr.

00:02:07: Wenn dir, wenn Ihnen ein Satz einfällt, den Sie hier mal teilen möchten.

00:02:12: Ist das ein guter Moment?

00:02:14: In unserer zweiten ... Im zweiten Bereich unserer Show geht es um einen leeren Stuhl auf dem jeweils einen mehr oder weniger prominenten Mensch platzt nimmt, denen wir beide eine Frage stellen können und ich rücke den Schuh rein und möchte jemandem darauf platzen lassen der auf Bergen unterwegs ist.

00:02:35: Reinhold Messner.

00:02:38: Und ich möchte Ihnen gerne folgendes fragen.

00:02:39: Herr Messner, wann ist Umkehrin und Aufgeben die eigentliche große Leistung?

00:02:48: Und warum so scheint es mir bis Ihnen das nahezu nie gelungen?

00:02:57: Das ist natürlich eine Detailfrage für Herrn Messner.

00:03:01: Könnte ich mir vorstellen?

00:03:03: Reiner und Messner okay.

00:03:07: Was würde ich Ihnen gerne fragen?

00:03:16: Ja, ich würde Ihnen gerne fragen, wenn er heute Berge sieht welches Gefühl das in ihm auslöst.

00:03:23: Ja, ja.

00:03:26: Genau.

00:03:26: Wir haben dem Herrn Messner langsam Zeit gegeben und wie immer bleiben diese Fragen alle unbeantwortet.

00:03:35: liebe Zuschauerinnen viel Freie Herr Banzin wer nimmt auf sich jetzt

00:03:41: freien Platz?

00:03:42: Ich habe auch hier mal mitgebracht und zwar Harpe Kerkeling ... in seinem aktuellen, ich sag mal politisch gefärbten Auftreten.

00:03:52: Und ich würde Ihnen in diesem Zusammenhang gerne fragen, welche Gefühle... ... Ihnen in diesen Auftreten aktuell bewegen?

00:03:59: Also ähnlich wie bei einem Messer bloß deutlich anders und wie er sich, weil das denke ich hat er gemacht, ich gehe mir davon aus auf mögliche Konsequenzen seines Handelns sich vorbereitet hat.

00:04:12: Innerlich!

00:04:15: Das würde mich... Interessieren.

00:04:17: Und Herr Köhne, was würden Sie Herrn Kerkeling fragen?

00:04:38: Das würde vermutlich in eine ähnliche Richtung gehen.

00:04:50: Herr Kerkelling!

00:04:53: Was bedeutet für sie das Wort Ego?

00:04:56: Was verbinden Sie damit?

00:04:59: Das würd ich gerne wissen.

00:05:00: Ja... Das klingt nachvollziehbar.

00:05:08: Mein Telefon klingelt, es ist jetzt nicht abzustellen, das lassen wir mal so mitlaufen.

00:05:15: Weiter gehts.

00:05:16: Weiter geht's!

00:05:18: Der Flugskompensator ist der dritte und letzte Teil unserer kleinen Episode, da erinnern wir an einen Zeitraum, an etwas... Ich möchte heute an das Jahr neunzehnteinundneunzibtsche erinneren und hier genau an den ersten Juli.

00:05:37: Und hier möchte ich mein altes und müdes Haupt ein Stück weit verneigen vor Sony.

00:05:46: Unternehmen oder sowas, aber das war die Geburtsstunde des Walkmans.

00:05:52: Und wenn ich darüber nachdenke und das ist der Grund warum mich damit ... Warum ich da einen erinnern möchte?

00:05:57: Wie viele Stunden mir der Walkman Freude bereitet hat weil der für mich so mindblowing war.

00:06:06: Das war komplett anderer Baustelle ganz anderer Planet wie bisher.

00:06:10: Musik gehört wurde für mich.

00:06:11: Und Jahrgangs-Siebzig natürlich.

00:06:14: es war dann so.

00:06:15: Ich glaube, ich habe mit elf oder zwölf dann auch meinen ersten Walkman bekommen.

00:06:19: Das war wirklich der weltentrückten Stück weit... ...mit dem Ding auf den Kopf und ich erinnere mich noch ziemlich genau wie er aussieht.

00:06:30: aber gut Herr Bunsen was möchten Sie heute erinnern?

00:06:34: Das passt eigentlich ganz gut.

00:06:36: also die Zeit ist ungefähr die gleiche würde ich behaupten und zwar mir ist es heute in Sinn gekommen an Bagger Sehen Erinnern.

00:06:44: Das gab so eine Zeit, wo wir eben ohne Handy und ich meine auch noch weite Teile ohne Rockmen einfach an einem Baggersee abgehangen haben.

00:06:54: Pommes gegessen, Magnum dazu gefuttert oder Noga oder sowas in der Art.

00:06:59: das ist Eis.

00:07:01: Noga is Eis!

00:07:03: Und später dann vielleicht mal ein Bierchen getrunken was es alles an einem blauen Kiosk gab und es war einfach grundlegendär und das Gefühl war fast wie ich's später empfunden hab am Atlantik liegen Baggasee.

00:07:17: Einfach und ohne Handy, ich betone es immer.

00:07:20: Hammer!

00:07:22: Hammer geil.

00:07:23: Ja?

00:07:23: Ich erinnere mich.

00:07:27: Genau.

00:07:28: Klartext-Knegel das war's schon wieder.

00:07:31: Ich freu mich

00:07:33: wenns euch gefallen hat und ihr vielleicht ein Like da lasst oder einen Kommentar oder ein Abo oder alles zusammen dass wir am allerkurzten.

00:07:40: Herr Banzi schön dass sie da waren.

00:07:41: Wir sehen uns nächste Woche wieder.

00:07:43: in diesem Sinne bis bald.

00:07:46: Au revoir.

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